Löffelgericht 3: Das doppelte F

Wird herzlich gerne verwechselt: Fischsuppe und Bouillabaisse. Also: Die klassische Bouillabaisse ist ein zweigängiges Fischmenü (sehr traditionell: Erst werden die passierte Suppe mit Brot, dann die gegarten Fische und Meeresfrüchte serviert). Stammt aus der Provence und eigentlich schmeckt das auch nur dort. Ist halt wie mit dem Urlaubswein.

Wir machen - in Ermangelung der Provence in unseren vier Wänden - eine Fischsuppe.

 

Zutaten für 6 Personen

Einkaufsliste

1 kg Salzwasserfische (z. B. Filets von Rotbarsch, Seelachs, Kabeljau, Seeteufel),

200 g küchenfertige Garnelen,

800 ml Fischfond,

2 große Zwiebeln,

3 Knoblauchzehen,

1 Stange Porree,

1 kleiner Fenchel,

2 reife Fleischtomaten,

200 g Kartoffeln (geschält, gewaschen, gewürfelt),

4 El Olivenöl,

1 Glas Weißwein (trockener Riesling oder Grauburgunder),

2 Lorbeerblätter.

1 Tüte Safran,

1 Bund glatte Petersilie,

Salz, weißer Pfeffer nach Belieben.

Tipp: Wer will kann noch ein paar Miesmuscheln ganz zum Schluss in die Suppe geben.

 

Hört sich nach einer Heidenarbeit an, ist aber problemlos zu schaffen – mit einem Gläschen Küchenwein allemal.

Fischfilets waschen, trocknen, in Stücke schneiden und zugedeckt bei Seite stellen.

Porree putzen, waschen, nur die weißen und hellgrünen Teile in Ringe schneiden. Fenchel vierteln, den Strunk herausschneiden und in Stücke zerlegen. Tomaten ebenfalls vierteln.

Wenn du die Zwiebeln und den Knoblauch in grobe Stücke gehackt hast, kannst du Beides in einem richtig großen Topf im mäßig heißen Olivenöl andünsten.

Gemüse und Kartoffeln dazu. Auch Lorbeer, Salz und Pfeffer. Mit dem Weißwein ablöschen. Dann: Fischfond und Wasser hinein bis alles bedeckt ist.

Einmal aufkochen lassen und 15 Minuten weiterköcheln.

Tipp: Sollte sich Schaum bilden – einfach mit einer Suppenkelle abschöpfen und weg damit.

Nach einer Viertelstunde die Garnelen in die Suppe befördern. Weiter 5 Minuten köcheln.

Erst jetzt die Fischstücke in den Ein-Topf geben und wieder 5 Minuten ziehen lassen.

Tipp: Vorsicht beim Rühren.

Mit Salz, weißem Pfeffer und Safran abschmecken.

Petersilie hacken und vor dem Servieren ins Gericht streuen.

Dazu passt geröstetes Knoblauchbrot.

 

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