Martins Weinwelt: Finde den Unterschied

Über den Grauburgunder haben wir schon gesprochen. Der Weißburgunder (Pinot blanc) ist ebenfalls eine Mutation aus dem roten Pinot Noir. Er unterscheidet sich genetisch vom Grauburgunder nur durch eine andere, hellere Fruchtschale. Das Fruchtfleisch ist dasselbe.

 

Lange Zeit wurde der Weißburgunder mit dem Chardonnay in einen Topf geworfen und nicht unterschieden. Tatsächlich handelt es sich aber um eine eigene Sorte, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Im Gegensatz zum Grauburgunder ist der Weißburgunder in der Regel etwas eleganter, feinsinniger, zurückhaltender. Er überfällt einen nicht gleich mit allen Aromen, wie es der Grauburgunder als Wein-für-jeden-Zweck manchmal tut. Der Weißburgunder ist etwas vornehmer und eignet sich eher als Essensbegleiter denn als robuster Trinkwein. Weißburgunder z.B. aus der Südpfalz, die auf Muschelkalkböden wachsen, können durchaus mit vielen traditionellen Chardonnays aus dem Burgund mithalten. Chardonnay und Weißburgunder haben durchaus Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, die aber sehr vom Anbaugebiet und der Kellertechnik abhängen.

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