Darf's ein bisschen Reis sein?

Letztens las ich: Es soll mehr als 1000 Reissorten geben. Die beiden wichtigsten Gruppen erkennt jeder an den Körnern – Langkornreis hat lange (was auch sonst?), schmale Körner; Rundkorn- und Mittelkornreis ist rund bis oval.

Wir machen hier jetzt ein kleine Reisreise mit den wichtigsten Sorten aus unserer Sicht.

 

Risotto-Reis

Arborio ist die in Italien beliebteste Variante. Grundsätzlich verfügt der Risotto-Reis über ein klebriges Kurzkorn. Das kann sehr viel Flüssigkeit aufnehmen. Neben Arborio sind Carnaroli und Vialone Nano die am häufigsten verwendeten Reissorten fürs Risotto.

 

Basmati-Reis

Stammt aus Indien, hat sehr dünne Körner und duftet wunderbar. Schnuppert einfach mal dran. Guter Basmati-Reis zählt übrigens mit zu den teuersten Langkorn-Sorten.

 

Sushi-Reis

Wird auch „Klebereis“ genannt, weil er wegen seiner hohen Stärke prima aneinanderklebt. Das vereinfacht das Essen mit Stäbchen ungemein. Zumeist wird Sushi-Reis mit Essig und Zucker gewürzt.

 

Vollkorn-Reis

Das ist ungeschälter Langkornreis, der deswegen mehr Nährstoffe und Geschmack besitzt als weißer Reis. Dafür braucht er mehr Zeit zum Kochen.

 

Roter Camargue

Diese Sorte kommt aus Südfrankreich. Der Geschmack ist nussig – der Reis weich. Durch seine rote Farbe ist er ein optischer Hit auf jedem Teller.

 

Wild-Reis

Echter Wildreis ist selten und deshalb teuer. Bereits die Indianer haben sich davon ernährt. In Minnesota/USA beispielsweise werden jährlich nur 2000 Tonnen geerntet. Auch Wildreis schmeckt nussig. Er verfügt über mehr Eiweiß, Magnesium, Eisen und Zink als anderer Reis.

 

Patna-Reis

Das ist der am weitesten verbreitete weiße Langkorn-Reis. Er stammt aus Vorderindien, wird inzwischen aber auch in anderen Ländern angebaut.

 

Paraboiled-Reis

Dieser vitamin- und mineralstoffreiche Reis bleibt beim Kochen körnig. Daher kann man ihn gut aufwärmen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0